Seit Januar 2019 sind wir nun mit unserem Projekt „Eine Million gegen Rechts“ auf den großen und kleinen Bühnen im gesamten Bundesgebiet unterwegs.

Wir sammeln für Soziokulturelle Zentren und selbstverwaltete Jugendhäuser die aufgrund von rechtspopulistischen Mehrheiten in Kommunalparlamenten von der Schließung bedroht sind und dringend (vor allem finanzielle) Unterstützung benötigen.
 
 

Unser Stand: 85 von 100 Konzerten.

Wir konnten mit den bereits gesammelten Spendengeldern,
die folgenden Einrichtungen unterstützen:

» Haus Siebenhitze (Greiz)
„Der Verein Siebenhitze hat sich zum Ziel gesetzt, einen Ort der Begegnung, der Toleranz, des Miteinanders, der Emanzipation, der Kultur und der Bildung zu schaffen.“
 
» Freiraum (Pößneck)
„Im Vergleich zu anderen Städten sind jugendkulturelle Treffpunkte kaum etabliert, und die Kinder- und Jugendhilfe meist auf jüngere Zielgruppen ausgerichtet. Seit etwa einem Jahr ist der „Freiraum“ auch eine Anlaufstelle für geflüchtete Menschen und widmet sich der interkulturellen Begegnung. Dieses Potential für Jugend- und Kulturarbeit kann jedoch nur voll ausgeschöpft werden, wenn umfassende Investitionen und Aufwendungen in der Einrichtung erfolgen.“
 
» Café Taktlos (Glauchau)
„… ein selbstverwalteter Jugendtreff im Jugendhaus H2. Hier finden Veranstaltungen im DIY-Prinzip statt bei denen sich jeder einbringen kann.“
» Treibhaus e.V. (Döbeln)
„… ein gemeinnütziger Verein, anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und soziokulturelles Zentrum.
Es steht für uns außer Frage, dass sich der Versuch der AfD Mittelsachsen, uns die institutionelle Förderung zu entziehen, in eine Vielzahl von Angriffen einreiht, die darauf abzielen unser jahrelanges soziokulturelles Engagement zu diskreditieren.“

 
» Dorf der Jugend (Grimma)
„Wir sind ein Jugendprojekt, die einen Freiraum für Jugendliche in Grimma und Umgebung schaffen wollen. Das Ziel ist eine nachhaltige Jugendkultur im ländlichen Raum zu schaffen, um für Jugendliche die Provinz attraktiv zu machen und die „Stadtflucht“ der Jugend ein wenig aufzuhalten. Die finanziellen Mittel fließen in den Ausbau des Geländes, in Gutachten und Genehmigungen, vor allem aber auch in die Jugendarbeit an sich.“
 
In den kommenden Wochen werden wir weitere Spenden nach Cottbus, Zittau, Ostritz, Schwarzenberg und Chemnitz verteilen.
 
 


 
Außer der Reihe (weil in anderen Bundesländern befindlich) haben wir auch mit kleineren Beträgen unterstützt:

» Die große Protestkundgebung zur Schließung des ältesten selbstverwalteten Jugendhauses Potse & Drugstore in Berlin
» Das politisch wichtige neue Haus „Quersteller“ in Fulda